Viele träumen vom eigenen Kamin zu Hause, aber die meisten scheuen immer noch die Kosten und die Arbeiten rund um den Einbau. Dabei ist dieser Traum gar nicht so schwer zu bewerkstelligen.
einen Kamin in der Stube

Mit diesen Tipps kommt man relativ stressfrei zum eigenen Kamin:

Zunächst einmal muss geklärt werden, ob der eigene Schornstein überhaupt zum Anschluss eines Kamins geeignet ist oder ob man unter Umständen einen Edelstahlschornstein an der Außenseite des Hauses benötigt. Diese Fragen übrigens auch welche Leistung der Kamin maximal haben darf, lassen sich aber ganz einfach mit einem Vororttermin mit dem Schornsteinfeger klären. Von ihm muss man sich ebenfalls vorab das OK geben lassen, ob man im eigenen Heim überhaupt einen Kamin betreiben darf.

Sind diese grundlegenden Fragen geklärt, gehts ans Aussuchen des Kamins. Hier sind den eignen Vorstellungen eigentlich keine Grenzen gesetzt. Von traditionellen geschlossenen Kaminen über Specksteinöfen mit Sichtfenster bis hin zu wasserführenden Kaminen, die an das vorhandene Heizsystem zu Unterstützung angeschlossen werden, ist nahezu alles möglich. Eine große Auswahl dieser Kamine findet man zum Beispiel im Internet.

Hat man an der Stelle, wo der Kamin platziert werden soll, keine Fliesen, sollte man beim Kauf eine passende Bodenplatte nicht vergessen. Wer handwerklich begabt ist, kann den Anschluss an einen „normalen“ Schornstein leicht selbst bewerkstelligen. Wie genau man vorzugehen hat, ist in den Beschreibungen aufgelistet. Traut man sich diese Arbeit nicht selbst zu, dann lieber einen Fachmann beauftragen. Wichtig ist, dass der Kamin vor dem Betrieb vom Schornsteinfeger abgenommen werden muss.

Nach der Abnahme steht dem wollig warmen Highlight im eigenen Zuhause nichts mehr im Weg. Angenehme Strahlungswärme und ein loderndes, knisterndes Feuer sind der Lohn für die Mühen. Wer gern kocht und die baulichen Voraussetzungen besitzt, empfehle ich, über den Einbau eines Küchenherdes nachzudenken. Neben dem Heizeffekt (ich beheize den, mit Kaminholz und Briketts) hat man immer heißes Wasser im „Pfeiftopf” und man kann auf einem derartigen Herd vorzüglich kochen und Backen. Ich selbst nutze seit 10 Jahren einen Kamin in der Firma sw. zu Hause und bin absolut begeistert.
Bild von Free-Photos auf Pixabay

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